Persönliches

Dass ich Gambe spiele, ist nur ein Teil meiner sehr umfassenden Wirklichkeit.

Einer meiner anderen Hauptberufe ist das Unterrichten. Hauptsächlich Blockflöte, aber auch Gambe. Und ich kann sagen, dass ich das sehr, sehr gerne und mit viel Fantasie tue. Es ist eine einzigartige Chance, auf diese Weise mit Menschen zu arbeiten. Neben der Vermittlung technischer Fertigkeiten und musikalischer Gestaltungsmöglichkeiten gibt es in einem guten Instrumentalunterricht für den Lernenden noch weitere sehr förderliche Begleiterscheinungen: Ist erstmal ein Knoten gelöst oder eine unüberwindlich scheinende Hürde genommen, so kann ein Schüler mehr und mehr die eigenen Grenzen ausdehnen und so zu Selbstbewusstsein, aber auch zu Kritikfähigkeit sich selbst gegenüber finden. Mitunter stelle ich auch fest, dass viele meiner Schüler auch die ausschließliche Zuwendung- und sei sie zeitlich begrenzt- sehr mögen.

Um mit meinen Musikerkolleginnen und –kollegen viele schöne Konzerte zu spielen, führe ich außerdem ein Organisationsbüro. Hier werden im Wesentlichen unsere musikalischen Aktivitäten geplant. Der Kontakt mit den Veranstaltern ist mir wichtig und ich begegne bei diesen „Verkaufsgesprächen“ immer wieder sehr netten Menschen. Wenn er auch viel Zeit beansprucht, so finde ich diesen Job im positiven Sinne aufregend! Inzwischen „läuft“ die Organisationstätigkeit so gut, dass ich mitunter auch andere Ensembles mit Aufträgen versorgen kann.

Barbara Pfeifer

Foto: Jochen Klenk

Eine Sportlerin bin ich zwar nicht, aber regelmäßige Yogakurse und Nordic Walking (ja, ja, mit Stöcken…) sind Ausgleich zu meiner musikalisch vorwiegend sitzenden Tätigkeit.

Außerdem lebe ich –wie meine drei anderen Kolleginnen des Gambenconsorts „Les Escapades“- in einer heute wohl nicht mehr so ganz üblichen Familienkonstellation. Zusammen haben wir inzwischen sieben Kinder, wovon zwei auf mein Konto gehen. Darüber gäbe es auch noch eine Menge zu schreiben…

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